Ausbildung: Schiffsführer-Schulung!

Am Samstag, 20.05.2017 konnte OBI Sulzner Wolfgang, Schiffsführer der FF-Reichraming zur Schulung am FRB sowie zum Üben des  Auslegens einer Ölsperre auf der Enns begrüßen!

 

Geübt wurden die Standardabläufe bei einem Einsatz auf der Enns mit dem FRB (Feuerwehr-Rettungs-Boot). Vom Ausfahren bis zum zu Wasser lassen, von den Sicherheitsausrüstungen bis zum praxisgerechten Fahren mit dem Boot.

Ein schwieriger Teil der Übung war das fach- und ordnungsgemäße Auslegen einer 75 Meter Langen Ölsperre.

Die Ölsperren wurde vom Öl-Stützpunkt Großraming durch OBI Kerschbaumsteiner Thomas mit seinen Kameraden zur Übung - Ähnlich wie im Ernstfall - angeliefert, vielen Dank dafür!

Die Ölsperre wurde von uns zusammengebaut und los gings.

Das Auslegen selbst mit dem FRB war, erschwert durch eine relativ hohe Fließgeschwindigkeit der Enns, etwas schwierig. Nach ein paar versuchen konnte die Sperre aber am anderen Ufer befestigt werden. Grundsätzlich war damit das Übungsziel erreicht, allerdings müssen etliche techn. und situationsbedingte Abläufe überprüft und entsprechend angepasst werden.

Danke auf jeden Fall an die Teilnehmenden Kameraden für ihre intensive Mitarbeit, denn eines musste auch festgestellt werden: mit dem FRB auf der Enns sportlich Runden fahren ist etwas anderes als techn. anspruchsvolle Wasserdiensttätigkeiten durchzuführen! (aha) 

ZUGSKOMMANDANTENBESPRECHUNG!

 

am Dienstag, 16.05.2017 fand am Abend eine Zkdt.-Besprechung des Bezirks Steyr-Land statt. Das Thema dieser Besprechung waren Informationen rund um das Stützpunktfahrzeug GSF (Gefährliche Stoffe Fahrzeug), Stationiert bei der FF Pettenbach.

 

Der Organisator, HAW für Ausbildung, Kreutzinger Franz, hatte dazu alle Zkdt. der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Steyr-Land nach Reichraming Eingeladen um hier die Gerätschaft des GSF Vorzustellen und um deren Einsatzmöglichkeiten wieder in Erinnerung zu bringen.

Im Einsatzfall unterstützt die Mannschaft der jeweiligen Pflichtbereichsfeuerwehr die Mannschaft des GSF Stützpunktfahrzeugs bei der Schadensabwicklung. Daher ist es wichtig den Kameraden in den einzelnen Abschnitten die Grundfunktionen dieses sehr spezialisierten und umfangreich Ausgestatteten Fahrzeuges näher zu bringen. 
Im Ernstfall müssen diese Arbeiten meistens mit Vollschutzanzügen durchgeführt werden,was den Umgang mit den unterschiedlichen Gerätschaften noch zusätzlich erschwert.

Solche Zkdt.-Besprechungen, die HAW Kreutzinger Eingeführt hat, sind ein wichtiger Beitrag zur Weiterbildung der Zkdt., die ja in ihren Feuerwehren für die Ausbildung zuständig sind! Danke Franz! (aha)

1. HAUPTÜBUNG 2017

 

Zur ersten HÜ am Samstag, 01.04.2017, konnte Kommandant HBI Thomas Schwingshackl  eine große Teilnehmerzahl an Kameraden der FF Reichraming begrüßen.

 

Das Übungsthema der 1. HÜ: "Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen".

 

Die Übung, ausgearbeitet von OBI Sulzner Wolfgang, diente vor allem dem erkennen der vorherrschenden Gefahren, dem Selbstschutz und der Rettung einer am Verkehrsunfall beteiligten und im Gefahrenbereich befindlichen, Personen.

Die grob Ziele wurden erreicht. Diverse unterschiedliche taktische Vorgangsweisen wurden nach Beendigung der praktischen Übung in einer intensiv geführten Nachbesprechung erörtert. Praktische Nachschärfungen im technischen Bereich werden bei den nächsten Gruppenübungen umgesetzt. 

Der Abschluss mit einer kleinen Stärkung erfolgte im GH Schauflinger bevor ins Feuerwehrhaus eingerückt, und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde.

 

Vielen Dank an alle teilgenommenen Kameraden sowie an die Männer, die für die Ausarbeitung und Abwicklung gesorgt haben! (aha)

TUNNELÜBUNG LOSENSTEIN!

 

Am Freitag, 24.03.2017, um 18:00 Uhr, fand eine Übung im Tunnel Losenstein, ausgearbeitet vom Roten Kreuz und der FF Losenstein, statt.

Übungsannahme: Brandmelderalarm - Verkehrsunfall mit Linienbus im Tunnel Losenstein!

Die Ausrückung erfolgte mit dem TLF Reichraming unter Gkdt. HBM Dietinger Walter, lt. Alarmplan "Brand KFZ". Weiter Kameraden, die diese Übung ebenfalls zum Kennenlernen der Gegebenheiten bei einem Unfallgeschehen im Tunnel nutzen wollten, rückten mit dem KDO aus. Dadurch konnten wir auch einen zweiten Atemschutztrupp stellen.

Der Übungsablauf selbst bestand vorrangig aus dem Sichern des Unfallfahrzeuges, dem Aufbau eines zweifachen Brandschutzes sowie der Rettung der Businsassen. Die Rettungsmaßnahmen konnten vorerst ohne schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Erst kurz vor Ende der Rettungsmaßnahmen mussten wegen eines CO-Alarms (CO = Kohlenmonoxid, entsteht bei unvollständiger Verbrennung z.B. in einem Verbrennungsmotor) alle Helfer ohne Atemschutz den Tunnel sofort verlassen. Nur die Atemschutztrupps der drei Feuerwehren Losenstein, Laussa und Reichraming führten die Rettungsmaßnahmen mit schwerem Atemschutz erfolgreich zu Ende.

Dank an das Rote Kreuz und die FF Losenstein für die Einladung zu dieser Übung!

Dank an unsere an dieser Übung teilgenommenen Kameraden für die gezeigte Mitarbeit und Einsatzbereitschaft! (aha)

Ausbildung: Stabilisierung von Unfallfahrzeugen!

Am Donnerstag, 16.03.2017 konnte der Gkdt. der Gruppe 3, HBM Kerbl Jürgen und sein Stellvertreter LM Garstenauer Rene, etliche Kameraden zur Gruppenübung begrüßen.

 

Ziel dieser Übung war das Kennenlernen und Praktisch Arbeiten mit dem Universellen Stabilisierungssystem STAB-FAST der Fa. Weber. 

 

Die Kameraden wurden geschult und angeleitet durch  BI Niederhofer Robert der FF Losenstein, der zugleich auch Instruktor der Fa. Weber ist. Dadurch konnten die Kameraden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Stab-Fast hautnah kennen lernen und auch selbst erproben. Gerade die Stabilisierung von Unfallfahrzeugen, in denen sich noch verletzte Personen befinden, ist ein wichtiger Teil des Feuerwehreinsatzes. Damit kann anschließend die Versorgung und entsprechende Befreiung und Rettung der verletzten Personen aus dem Fahrzeug so schonend wie möglich durchgeführt werden.

Herzlichen Dank Robert für deine fachlich sehr kompetente Schulung!

Ein Danke auch an die Kameraden der Gruppe 3 für ihre tolle Mitarbeit! (aha)

Finnentest für Atemschutzträger

Der Atemschutzleistungstest, oder auch Finnentest genannt, wird in unserer Feuerwehr heuer erstmal durchgeführt.

Dieser Test dient jedem Atemschutzträger dazu seine eigene Körperliche Fitness zu testen. Dabei werden typische Tätigkeit nachgestellt die im Einsatz zu erbringen sind. Dazu zählen Hindernisse übersteigen oder darunter hindurch zu kriechen, Lasten tragen, mit schwerem Werkzeug arbeiten, Treppen steigen, Anzeigen ablesen usw.

Dieser Leistungstest ist ab 2017 für alle Atemschutzträger verpflichtend jedes Jahr abzulegen.

Die Bewertung der Leistungstests wird von unserem Atemschutzwart Ritt Bernhard sehr gewissenhaft vorgenommen.

Auch mit diesem Test bereiten wir uns für den Einsatzfall vor und lernen unsere eigene Leistungsgrenze kennen.

Übrigens: die gesamte Ausrüstung für einen Atemschutzträger wiegt mehr als 15 kg!

Ausbildung: 1. Gruppenübung, Gruppe 1!

Die Gruppe 1 unter ihrem Gkdt. HBM Dietinger Walter begann das Ausbildungsjahr 2017 am Freitag, 03.02.2017, mit der 1. Gruppenübung.

 

HBM Dietinger Walter konnte dazu zahlreiche Kameraden, auch aus anderen Gruppen, dazu begrüßen.

 

Ausbildungsziel dieser GÜ war der technische Einsatz, Verkehrsunfall. Unsere entsprechenden Standards wie Einsatzübernahme, Ausrückung, Vorausfahrzeug, Selbstschutz, Absichern der Unfallstelle, Entwicklungsbefehl und Lage Erkunden wurden dabei zur Anwendung gebracht. Dazwischen wurden Abläufe kritisch besprochen und spezielle Anwendungsmöglichkeiten von verschiedenen Rettungsmaterialien detailliert vorgeführt.

Im Anschluss an die Übung wurden wichtige Informationen aus dem Kommando an die Mannschaft weitergegeben.

Vielen Dank für eure Mitarbeit! (aha)

Ausbildung: 1. Gkdt.-Schulung 2017!

Am Donnerstag, den 26.01.2017 fand die 1. Gruppenkommandanten (GKdt.) Schulung des Jahres 2017 statt. Ausbildungsziel war diesmal Innenangriff mit Schlauchtragekorb und Schlauchpaket.

 

 

Die von OBI Sulzner Wolfgang ausgearbeitete Schulung umfasste einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Der Schlauchtragekorb und das Schlauchpaket sind eine alternative Variante zum formstabilen Hochdruckschlauch von der Schnellangriffs-Haspel. Speziell beim Vorgehen über Stiegenhäuser hat der Schlauchtragekorb Vorteile. Das Schlauchpaket - hier ist ein Hohlstrahlrohr bereits montiert -  mit einem Schlauchdurchmesser von 45 mm wiederum hat Vorteile beim Vorgehen direkt zum Brandherd.

Bei unserer Schulung wurde ein Schlauchpaket mit einem 30 m Schlauch verwendet. Durch die exakte Faltung des Schlauchs sowie des ordnungsgemäßen Öffnens des Schlauchpakets im Angriffsfall wird durch den Wasserdruck die Schlauchreserve in Spiralen, sogenannten "Loop´s", aufgerollt. Der mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp kann dann die Schlauchreserve relativ einfach nach Bedarf nachziehen.

Vor allem die unterschiedlichen Angriffsweglängen sind mit dem Schlauchtragekorb und Schlauchpaket-System flexibler zu bewältigen.

Die einzelnen Gruppen werden heuer diese Angriffsvariante als alternative Standard-variante zum Vorgehen mit Hochdruck üben, um bei der in Dienststellung des neuen TLF´s entsprechend gerüstet zu sein. (aha) 

Ausbildung: 1. Gruppenübung, Gruppe 2!

Am 12.01.2017 wurde die 1. Gruppenübung der Gruppe 2 unter Führung ihres Gkdt. HBM Weinmayr Bernhard und seinem Stv. Maderthaner Karl abgehalten.

 

Thema dieser ersten Gruppenübung war das sichere und ordnungsgemäße Arbeiten mit unseren, auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführten, Schiebe- und Hackenleitern. Speziell die 14 m-Schiebeleiter des TLF´s muss regelmäßig beübt werden, da diese Leiter durch ihre Größe  von mindestens vier Mann aufgestellt werden muss. Darüber hinaus ist natürlich auch das sichere  Vorgehen über Leitern, z.B. mit schwerem Atemschutz zur Personenrettung, mit Vornahme eines Strahlrohrs etc.  ein wichtiges Ausbildungs- und Übungsziel.

Danke Bernhard und Karl für die Durchführung, sowie an eure Kameraden für die aktive Mitarbeit an eurer Übung. (aha)