Techn. Einsatz: Verkehrsunfall

 

Sonntag, 16.07.2017 um 17:15 Uhr, Alarmierung der FF-Reichraming zu einem techn. Einsatz:

 

Einsatzort: Reichraming, Niglgraben

Einsatzart: Verkehrsunfall Aufräumarbeiten

Alarmstufe: 1

Alarmtext: Auto Abgestürzt

Alarmiert: Reichraming

 

Die Alarmierung über das LFK lautete auf Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall. Tatsächlich ergab die Lageerkundung durch den EL OBI Sulzner Wolfgang, der mit dem LFB und 6 Mann als erstes Fahrzeug ausgerückt war, das im abgestürzten Auto noch zwei Personen waren. Die beiden Frauen wurden aber bereits durch das Rote Kreuz und dem ebenfalls bereits gelandeten ÖAMTC Rettungshubschrauber und dessen Besatzung versorgt. Beide verletzte Personen wurden anschließend zum Hubschrauber und einem Rettungswagen gebracht und von diesen in die Krankenhäuser verbracht. 

Unsere Aufgabe war dann das verunfallte Fahrzeug zu bergen. Mit unserer Seilwinde vom LFB wurde das Fahrzeug auf die Straße gezogen und dann an einer sicheren Stelle abgestellt.

Danke an alle Organisationen wie Rotes Kreuz, ÖAMTC-Hubschrauberbesatzung, Polizei und an unsere Kameraden vom LFB und KLF für die gelungene Zusammenarbeit. Fotos Oberforster A. und Ahrer A. (aha)

Techn. Einsatz: Sturmschaden

 

Am Samstag, 15.07.2017 um 13:59 Uhr wurde die FF-Reichraming zu einem Techn. Einsatz Alarmiert:

Einsatzort: Bahn KM 45 Gleis St. Valentin - Kleinreifling

Einsatzart: Sturmschaden

Alarmstufe: 1

Alarmtext: Bäume am Ennsradweg bei Bahn Km 44,7. Vor Ausfahrt ÖBB                    unter Tel. Nr. anrufen!

Anrufer: ÖBB

Alarmiert: Reichraming

 

Nach entsprechender Abklärung mit dem Einsatzleiter ÖBB, rückte das Vorausfahrzeug mit dem EL HBI Schwingshackl Thomas und einem Mann, sowie das LFB mit dem Gkdt. HBM Dietinger Walter und sieben Mann zur Einsatzstelle aus.

Während der Lageerkundung durch den EL wurde an den Gkdt. der Einsatzbefehl zum entfernen des umgestürzten Baumes gegeben. Dazwischen ist Kontakt mit den Mitarbeitern der ÖBB gehalten worden, die umgestürzte Bäume von der bereits Abgeschalteten Oberleitung und im Gleisbereich entfernten.

Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt!

Es ist gerade einmal eine Woche her das wir ein ähnliches Szenario, im Zusammenspiel mit den ÖBB, bei einer Hauptübung durchgespielt haben! Hier wird sehr deutlich wie wichtig solche Übungen für die rasche und Profihafte Abwicklung solcher Einsätze zum wohle unserer Bevölkerung ist! 

Vielen Dank an die zu diesem Einsatz ins Feuerwehrhaus eingerückten 19 Kameraden! (Handy-Fotos Stockenreitner T.) (aha)

Ausbildung: 2. Hauptübung 2017!

 

Am Freitag, 07.07.2017, fand die heurige 2. HÜ der FF Reichraming statt. Übungsannahme war diesmal ein Bahndammbrand an der hiesigen ÖBB Eisenbahnstrecke, ab Bahnkilometer 45,5, der sich punktuell über ca. 1,5 Kilometer, Richtung Bahnhof Reichraming zog.

 

Vor der praktischen Übung wurden im Schulungsraum die Besonderheiten der 2. HÜ besprochen. Im Besonderen die Sicherheitsrichtlinien, die sich bei Einsätzen im Gleisbereich anzuwenden. Es ist wichtig, Kontakt mit dem ÖBB Einsatzleiter herzustellen. Wichtig bei solchen Einsätzen ist auch, dass die GKdt.en selbständig mit ihrer Mannschaft, dem Fahrzeug mit den jeweiligen Gerätschaften operieren.

 

Auf Grund der Lageerkundung durch den Einsatzleiter, HBI Schwingshackl Thomas, und dessen Einsatzbefehle wurden die einzelnen Gruppen losgeschickt um ihre Aufträge sicher, schnell und ordnungsgemäß abzuwickeln. 

 

Nach Erledigung ihrer Aufträge wurden die Gruppen an der Slippanlage Fechter zusammengezogen. Die drei GKdt.en HBM Dietinger Walter, HBM Kerbl Jürgen und HBM Weinmayr Bernhard gaben dann der gesamten Mannschaft noch Details ihrer abgewickelten Aufträge bekannt, sowie besondere Daten über die in dieser Übung teilweise eingesetzten Sondergerätschaften wie das Ansaugen auf dem FRB (Feuerwehr- Rettungs-Boot) mit der Fox 1, Löschwasserförderung zu an Land befindlichen Einheiten oder das durch das unwegsame Ennsufer bedinge Löschen vom FRB aus. Weiters wurde das Vorgehen zum Löschangriff mit Löschrucksäcken geübt.

 

Am Ende der Übung wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bei einem Imbiss, zur Verfügung gestellt von Fa. Mandl für die Unterstützung von einigen Kameraden bei der Behebung eines Techn. Problems, wurde die Übung beendet. Herzlichen Dank an Fa. Mandl!

 

Ein Dankeschön auch an OBI Sulzner Wolfgang und BI Ahrer Anton für die Ausarbeitung und Vorbereitung der 2. HÜ, sowie an die Kameraden die an der Übung teilgenommen und mitgearbeitet haben! (aha)

Länderübergreifende Waldbrand Großübung im Böhmerwald.

Vom südlichsten Teil in den nördlichsten Teil von OÖ.

Auch der WHS und FLH Stützpunkt Reichraming war für die länderübergreifende Waldbrandübung Tschechien - Bayern - Oberösterreich im Einsatz. Mit dabei waren FLH Klausberger Jürgen, FLH Michael Brunthaler, AW Weinmayr Michael und LM Garstenauer Rene. Um die Anreise etwas zu verkürzen nutzten wir von Freitag auf Samstag die Übernachtungsmöglichkeiten in der LFS OÖ.

Am nächsten Morgen setzten wir um 06.00 Uhr unsere Reise in Richtung Böhmerwald in die Gemeinde Schwarzenberg fort. Nach dem Eintreffen am Übungsgebiet konnten wir uns einen Überblick über das Ausmaß der Übung verschaffen. Mit mehr als 500 Einsatzkräften von Feuerwehr, Bundesheer und Roten Kreuz aus Österreich, Tschechien und Deutschland war diese für alle Einsatzorganisationen eine große Herausforderung.

 

Die einzelnen Aufgaben:

FLH Michael Brunthaler und AW Michael Weinmayr wurde für den Lastenaufnahmeplatz zugeteilt. Von diesem Standplatz aus wurden alle Gerätschaften die am Berg für die Waldbrandbekämpfung benötigt wurden per Hubschrauber abtransportiert. Die Koordination der einzelnen Lasten, wo was wann benötigt wird, wurde mit der in einigen Kilometer weit entfernten Fliegerischen Einsatzleitung per Feuerwehr-Funk abgeklärt. Die Kommunikation zwischen den Hubschraubern und den FLH am Boden erfolgt mittels Flugfunk.

 

FLH Klausberger Jürgen wurde für die Befüllung der Standbehälter am Berg eingesetzt. Jürgen wurde mit einer Alouette 3 des Österreichischen Bundesheers auf dem Berg geflogen, um im unwegsamen Gelände die Hubschrauber einzuweisen. Direkt am Dreiländereck Österreich, Tschechien und Deutschland wurde der Standbehälter positioniert und von den Hubschraubern mit den Löschbehältern befüllt.

 

LM Garstenauer Rene wurde zu einer Gruppe, die später als vermisste Wanderer am Berg gesucht wurden zugeteilt. Rene kam in den Genuss vom Transporthubschrauber CH53 der Deutschen Bundeswehr vom Berg als Teil einer Evakuierung Aktion geflogen zu werden. (Bilder vom Hubschrauber mit offener Heckklappe)

 

 Um 19.00 Uhr wurde die Übung unfallfrei und mit sehr großem Erfolg beendet. Nach Übungsende nutzten wir noch die Zeit um mit Kammeraden der einzelnen Organisationen uns auszutauschen. Zuhause angekommen… jetzt stand noch das Reinigen und Überprüfen der eingesetzten Ausrüstung an. Nach einem langen uns sehr anstrengenden Tag ging es um ca. 23.30 Uhr aber dann nach Hause unter die Dusche und ab in Bett. (zumindest für mich) (MB)